Fragen an DB Konzernbevollmächtigten für Bayern im Kreistag

An der Kreistagssitzung am 5. März wird der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Bayern, Klaus-Dieter Josel, teilnehmen. Anzusprechende Themen werden u.a. der Bahnhof Donauwörth und die Fahrplangestaltung sein.

In Vorbereitung auf die Sitzung wurden an Herrn Landrat Rößle Fragen gesendet, die möglichst an Herrn Josel weitergeleitet werden sollen, um eine Beantwortung in der Kreistagssitzung möglich zu machen. Der Versand an den Landrat erfolgte über “Die Soziale Ökologische Fraktion” (DSÖF), in der die Bündnisvertreterin Marianne Ach Mitglied ist.

Die Fragen lauten wie folgt:

  1. Warum sind die Bahnhöfe Günzburg, Buchloe, Treuchtlingen und Mering barrierefrei ausgebaut, Donauwörth aber nicht?
  2. Wie viele IC- und ICE-Züge werden auf der Strecke Augsburg/Donauwörth abgezogen, wenn die Strecke München – Ingolstadt -Nürnberg wieder voll befahren werden kann? Wann wird das sein?
  3. Welche mobile porn Lösung plant die DB für die zu erwartenden 720 bis 900 Pendler aus Ottobrunn zu EC in Donauwörth?
  4. Ist der DB die Beförderung der bevorstehenden großen Anzahl von Pendlern von Ottobrunn/München nach Donauwörth und zurück sehr wichtig, wichtig, oder weniger wichtig?
  5. Wieviele Fahrgäste wurden von der Bahn für den Bahnhof Donauwörth in den Jahren 2010 und 2011 gezählt? Wurden hierbei auch die Fahrgäste der durchfahrenden Züge oder nur die um-, aus- und einsteigenden Fahrgäste gezählt?
  6. Wie viele Arbeitsplätze von der DB gibt es jetzt im Donauwörther Bahnhof?
  7. Der Bahnhof Donauwörth wurde zu unserem Erstaunen bereits zum 1. 1. 2011 von Kategorie 3 auf Kategorie 4 heruntergestuft, die Bahnhöfe Günzburg, Buchloe, Treuchtlingen und Mering blieben in Kategorie 3. Liegt der Grund für die jetzt unterschiedliche Kategorisierung in der Tatsache begründet, dass der Knotenpunkt Donauwörth noch immer nicht barrierefrei ausgebaut ist? Nehmen dadurch die Aussichten auf einen barrierefreien Ausbau sowie einen Durchstich auf die andere Seite ab oder zu?
  8. Ist die Rückstufung des Bahnhofsknotenpunkts Donauwörth auf den Standard eines Busbahnhofs mit Sitzgelegenheiten und Wetterschutz wirklich angemessen?
  9. Wer legt die Prioritätenliste für den Ausbau fest und nach welchen Kriterien? Auf hentai porn welchem Platz steht der Bahnhof Donauwörth? In welchem Jahr kann der Bahnhof Donauwörth mit einem Ausbau rechnen?
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Bahnhof Donauwörth: aufwerten und ausbauen!

Der Bahnhof Donauwörth ist ein wichtiger Bahnknotenpunkt, er darf nicht abgewertet, black porn sondern er muß ausgebaut werden, so die Grünen-Abgeordnete Christine Kamm und die Kreisrätin Marianne Ach.

Donauwörth ist der einzige Bahnhof im Landkreis, der an das IC- und ICE-Netz der DB angeschlossen ist. Darüber hinaus ist er ein wichtiger Knotenpunkt der Strecke Augsburg-Nürnberg mit der Riesbahn und der Donautalbahn und schon deshalb ein bedeutender Pendlerbahnhof. Über 170 Zughalte täglich unterstreichen die Bedeutung dieses Bahnhofs. Umso verwunderlicher ist die Rückstufung der Bahnhofs-Kategorie 3 nach 4 ab 2011 durch die Station & Service AG der DB, so die Politikerinnen Ach und Kamm. Mit der Rückstufung werden drastisch weniger Stationsentgelte pro Zughalt für Station und Service eingezahlt. 2010 wurden 10,81 Euro pro Zughalt in Donauwörth gezahlt, im Jahr 2011 waren es nur noch 2,15€, 2012 werden es 2,51€ sein. Auch an die Ausstattung des Bahnhofes werden in Kategorie 4 deutlich weniger Ansprüche gestellt als in Kategorie 3. Umso verwunderlicher ist diese Bewertung, wenn man andere, teilweise weniger bedeutende Bahnhöfe betrachtet, die in Kategorie 3 gelistet sind. Treuchtlingen, Augsburg Hochzoll und Haunstetter Straße sind ebenso in Kategorie 3 wie Günzburg, Buchloe, Dachau, Freising, Garmisch-Partenkirchen und Grafing. Gleichzeitig werden für andere Bahnhöfe weit höhere Stationsentgelte fällig: So werden für die barrierefrei ausgebauten Halte in Mering und Günzburg pro Halt 3,98 Euro fällig. Doch auch für Halte in Rain am Lech oder in dem sogenannten „Somalia – Bahnhof“ Gersthofen werden mit 2,87 Euro höhere Stationsentgelte als für Donauwörth bezahlt.

In der Stationspreisliste der Bahn lassen sich weitere wenig nachvollziehbare Einstufungen finden: »Liste

Die Politikerinnen stellen fest, dass die Stationspreisliste höchst fragwürdig ist und mit den tatsächlichen Standards der Bahnhöfe nichts zu tun hat.

Sie befürchten zudem, dass diese Fehleinschätzung der Bedeutung und der Rolle des Bahnhofs Donauwörth dazu führen könnte, dass die notwendigen Ertüchtigungen des Bahnhofs Donauwörth weiter in die Zukunft geschoben celebrity porn werden. Die Bedeutung des Bahnhofs Donauwörth darf nicht unterschätzt werden. Damit die notwendigen und seit Jahren geplanten Sanierungs- und Ausbauarbeiten nicht den geringeren Stationsentgelten zum Opfer fallen, wenden sich Kamm und Ach nun schriftlich an Bahnchef Grube.

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